Was die Navy Seals in Bin Laden´s Haus alles falsch gemacht haben

Es war so vorhersehbar, kaum töten Amerikaner den Top-Terroristen, tausendfachen Massenmörder und Islamofaschistenführer Osama Bin Laden, werden sofort Bedenken in der „Friedensmacht“ Deutschland laut, vorgetragen von Friedensfreunden, Edelfedern der „Qualitätsmedien“, von Internet-Klugscheißerchen, von GEZ-medialen Berufsschwaflern und ähnlichen Experten. Demnach war die Tötung von Bin Laden höchst bedenklich und verwerflich, da völkerrechtswidrig, unzivilisiert, nicht rechtsstaatlich, und überhaupt zeigte sich wieder der rohe und dumpfe Charakter des Amerikaners an sich, weil in Washington Menschen jubelten, während man als deutscher Denker und Volldurchblicker das natürlich alles mit kritischer Stirnfalte betrachtet…

Mit diesen Ergüssen war zu rechnen, und es werden auch noch mehr kommen.

Die Navy Seals machten einfach alles falsch.

Nachts in Pakistan, in Bin Laden’s Anwesen, hätten sie zuerst einen Stuhlkreis bilden sollen, um ein Betroffenheitsplenum zu eröffnen.

Claudia Roth und Luc Jochimsen hätten dazu kommen können, sie hätten sicher wieder ihre schönsten Kopftücher angelegt.

Man hätte Bin Laden so ganz spontan fragen können, ob er irgendwie ein Stück weit sich ein bißchen verhaften lassen will. Was er nicht will.

Unter Vermittlung einer deutschen parteiübergreifenden Delegation aus erfahrenen Iran-Reisenden und Mullah-Händeschüttlern hätte man Bin Laden dann die Ausreise nach Deutschland ermöglichen können, um so sicherzustellen, dass er nicht in die Hände der imperialistischen amerikanischen „Siegerjustiz“ gerät.

Zur Resozialisierung hätte man Bin Laden dann erst einmal den Friedensnobelpreis verleihen sollen. Günter Grass, Eugen Drewermann oder Roger Willemsen hätten die Laudatio halten können. Deutsche Politiker oder das Goethe-Institut hätten mit Bin Laden zünftig-antisemitisch-djihadistische Gangsta-Rap-Videos zum interkulturellen Jugenddialog drehen können, man hätte ihn zur Islam-Konferenz einladen können, er hätte prachtvoll auf einem schwarzen Hengst an den Karl May Spielen teilnehmen können. Linkspartei-Politiker hätten ihn zwecks Erholung an der frischen Seeluft mit zu ihrer nächsten Gaza-Flotilla mitnehmen können, und er wäre ein qualifizierter Experte auf deren antisemitischen israelkritischen Veranstaltungen gewesen. Deutsche Talkshows hätten einen super Gast zum kulturellen Dialog gehabt, deutsche Christen hätten einen super Stargast für den nächsten Kirchentag gehabt, die ZEIT, die Süddeutsche und der Freitag hätten Bin Laden eine besinnlich-nachdenkliche zivilisationskritische Kolumne anbieten können, man hätte ihn nach Assad ebenfalls in den UN-Menschenrechtsrat einladen können.

Es hätte alles so schön werden können.

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One Response to Was die Navy Seals in Bin Laden´s Haus alles falsch gemacht haben

  1. Glücklicherweise ist ja Anklage gegen die USA und unsere fehlgeleitete Kanzlerin erhoben worden:

    http://religionsbehoerde.wordpress.com/2011/05/06/deutschland-klagt-an/

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