Diesmal wird es in der taz probiert, gegen Mina Ahadi zu hetzen

Nach ironopoly, dem Blog des Freitags, nach der Hetze auf dem deutschen Blog der Brights gegen Mina Ahadi wird jetzt auch dasselbe in der taz probiert. Diesmal arbeitet sich mit den gleichen Schlammwürfen Katajun Amirpur an Mina Ahadi ab. Katajun Amirpur ist laut Wikipedia die Ehefrau von Navid Kermani, der genauso wie Mariam Lau für die ZEIT arbeitet.

Katajun Amirpurs taz-Artikel „Westerwelles Treffen mit Ahmadinedschad – Dummheit und Gefahr“ hat u.a. zur Quintessenz, dass das leichtfertige Handeln der Bildzeitung dazu geführt hat, dass der arme Westerwelle Ahmadinedschad die Hand schütteln musste, nur weil ein paar Bild-Leute so doof waren, mit einem falschen Visum in den Iran zu reisen, und ausgerechnet noch mit jemandem rummachen, die ja im Iran als Terroristin gilt, und sogar einer arbeiterkommunistischen Partei angehört.

Alleine die Schlussfolgerung ist der Brüller… der arme Herr Westerwelle… bei dem ganzen Trieb, wonach es deutsche Politiker aller Parteien so andauernd in den Iran zieht, um da den Herrschenden dieser islamofaschistischen Vergewaltiger-, Folterer-, und Henkerdiktatur ihre Hände zu schütteln, vor dem Hintergrund war es für die gegenseitigen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen nur ein weiterer deutscher Parlamentarier, der sich mit seinem Vorgängerbesucher die Klinke in die Hand gibt.

Für die IRI war Westerwelle´s Besuch ja auch ein Triumph, kurze Zeit später wurde dann vor der iranischen Botschaft in Frankfurt freiheitsliebenden Iranern dann nochmal mit deutschen Polizeiknüppeln ganz praktisch gezeigt, wie man in Deutschland der IRI zuarbeitet, und es passt zum Bild, wenn jetzt auch noch mal in der taz ein armseliger Versuch unternommen wird, wieder mit dem gleichen Quark gegen Mina Ahadi zu hetzen.

Mariam Lau hatte schon ihren Teil an der versuchten Hetze gegen Mina Ahadi geleistet, sie ist die Tochter von Bahman Nirumand, einem Lautsprecher eines Flügels der islamischen Regierung, der in den „Qualitätsmedien“ von Deutschland hier und da immer noch als „Iran-Experte“ durchgeht. Vor kurzem durfte Bahman Nirumand ja auch in der taz dadurch glänzen, indem er verkündete, dass im Iran am 14.02.2011 alle stillschweigend protestiert hätten, während per youtube die Videos um die Welt gingen, wo die mutigen Menschen im Iran lauthals auf den Strassen „Mobarak, Ben Ali, nobatete Seyd Ali! (Mubarak, Ben Ali, jetzt bist Du dran, Khamenei!)“ und „Marg bar Khamenei! Nieder mit Khamenei!“ riefen.

Diesmal also Frau Katajun Amirpur, die sich daran versucht, sich an Mina Ahadi abzuarbeiten, und ihre Aussagen ähneln denen ihrer obengenannten Kollegen so sehr, was Neues fällt diesem Lager wohl auch nicht mehr ein, das muss ja auch ganz schön wehtun zu sehen, wie im Maghreb und Nahost eine Diktatur nach der anderen am Kippen ist, und das absehbar ist, dass die IRI auch gestürzt wird, und dass sich die Menschen dabei für ein besseres Leben interessieren, anstatt ganz zünftig Israel-Flaggen zu verbrennen und mehr Sharia zu fordern. Im Iran heißt es klipp und klar und laut und deutlich Marg bar Dictator, und nicht Kultursensibles-in-den-Allerwertesten-der-IRI kriechen, so wie es bei der taz und Konsorten vorgelegt wird.
Marg bar jomhuriye eslami – Down with the islamic republic, ist das, was die Menschen wollen, und es ist klar, dass dies für das obengenannte Lager eine unangenehme Forderung ist, und so erinnert dieser taz-Artikel auch schon etwas an das hilflose Gebrabbel, was man dieser Tage so von arabischen Despoten hörte, bevor sie weg vom Fenster waren.

Katajun Amirpur wiederholt in ihrem Artikel mehrmals, dass Mina Ahadi, bzw. ihre Partei im Iran als “terroristisch” gelten. Zwar zweifelt sie für das Protokoll kurz an, ob denn so eine Bezeichnung durch die Islamische Regierung Irans Grundlage einer Beurteilung sein kann, trotzdem wird sie nicht müde, dieses Adjektiv „terroristisch“ immer wieder zu wiederholen. Wohl in der Hoffnung, dass dann vielleicht doch noch was hängenbleibt, gelle? Ist schon irre innovativ, so ein Qualitätsjournalismus wie bei der taz….

Und bezüglich terroristisch… zu den größten organisierten Terroristen der Welt, zu dem islamofaschistischen Henkerregime im Iran pflegen ja deutsche Linksgrüne und Friedensfreunde beste und lange historische Beziehungen, wenn man also nach Terrorismus-Affinität sucht, wird man in den Reihen sicherlich fündig werden, genauso wie bei den fleißigen Friedensfreunden, die gerne zusammen mit türkischen Faschisten und Islamisten auf dem Frauendeck auf Kurs zu ihren Freunden bei der Hamas schippern.

Ein schlapper Versuch von Katajun Amirpur war es auch, nochmal wieder aufzuwärmen, dass der Verfassungsschutz die Arbeiterkommunistische Partei Irans beobachtet (Wow… ist ja irre, tatsächlich?). Diesen Service haben auch Leute erhalten, die für die taz schrieben, oder die heute im deutschen Bundestag sitzen.

Katajun Amirpur schrieb auch: „Ahadi steht zudem auch unter Exiliranern und den Mitgliedern der iranischen Demokratiebewegung in zweifelhaftem Ruf. Denn er ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass eine Veranstaltung, zu der die Heinrich-Böll-Stiftung im Jahre 2000 reformorientierte Intellektuelle eingeladen hatte, mit einem Eklat endete. Er führte zur langjährigen Inhaftierung mehrerer Teilnehmer. Die ehemals Inhaftierten – beispielsweise Akbar Gandschi – werfen Mina Ahadi vor, dies billigend in Kauf genommen zu haben, um sich in Szene zu setzen.“

Und mehr fiel ihr dazu nicht mehr ein? Diesen Quark kennt man auch schon, von den obengenanntem Camp, siehe die Links. Sicherlich… unter Leuten, die mit der Forderung „Nieder mit der islamischen Republik“ ganz gewaltige Bauchschmerzen haben, weil sie für den Erhalt eines Flügels der islamischen Regierung arbeiten, unter solchen Leuten hat eine Mina Ahadi ganz natürlich keinen guten Ruf. Für alle anderen ist sie eine erfolgreiche Säkularistin und Menschenrechtsaktivistin, die mehr bewegt hat, als das ganze obengenannte Camp zusammen, und das muss natürlich ganz gewaltig wurmen…

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