André Glucksmann auf perlentaucher.de – “Jerusalem ist nicht der Nabel der Welt”

“Auch ein Nicht-Ereignis ist ein Ereignis. Seit der Staat Israel existiert, ist die ganze Welt überzeugt, dass das Schicksal Jerusalems, der palästinensischen Flüchtlinge oder der besetzten Gebiete die zentrale Frage ist. Dieser gordische Knoten, den zu zerschlagen oberste Priorität hat, soll die Notwendigkeit von Diktaturen erklären, den Mangel an Freiheit in arabischen Ländern, er soll die anti-westliche Ausrichtung der sogenannten islamischen Welt rechtfertigen, ganz zu schweigen von den kulturellen und frauenfeindlichen Barrikaden im Maghreb und im Maschrek, wie auch bei den Migranten der ersten, zweiten, dritten Generation in den europäischen Vorstädten.

Von rechts und links wurde uns eingetrichtert, dass ohne echten Frieden zwischen Jordan und Mittelmeer kein Fortschritt, keine Demokratie, keine Moderne möglich sei für die mehr als dreihundert Millionen Araber (und Berber), selbst nicht für eine Milliarde Muslime. Und was sehen wir jetzt? Genau das Gegenteil.”

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