„Islamophobie ist der neue Antisemitismus“, „Menschenrechtsfundamentalisten sind wie Taliban“, und wozu diese ganzen grotesken Vergleiche nützlich sind

Eine beliebte Kür in der deutschen Medienlandschaft ist der Vergleich, wonach „Menschenrechtsfundamentalismus“ und „Aufklärungsfundamentalismus“ und z.B. die Taliban zwei Seiten derselben Medaille sind.

Nachdem dänische Zeichner wie Kurt Westergaard ein paar Karikaturen über Mohammed anfertigten, schürten islamische Funktionäre weltweit die beleidigte Empörung dagegen in Form von Gewalt, es wurden dänische Vertretungen abgebrannt und Menschen starben. Günter Grass meinte zu all dem, dass es sich dabei um eine “fundamentalistische Antwort auf eine fundamentalistische Tat” handele. Wonach also jemand, der das Recht auf Pressefreiheit und Redefreiheit in Anspruch nimmt, und ein paar satirische Zeichnungen anfertigt, praktisch dasselbe darstellt wie jemand, der „Kill those who insult Islam“ auf den Straßen brüllt, Flaggen und Gebäude abfackelt, und zum Tod von Satirikern aufruft, und Mordanschläge begeht, wie den auf Kurt Westergaard, welchen er und seine Enkelin nur knapp überlebt haben.

Kurt Westergaard

Kurt Westergaard

2007 z.B. wurde in den deutschen „Qualitätsmedien“ gerne herum schwadroniert, dass Religionskritiker wie Richard Dawkins wegen „Fundamentalismus“ eigentlich so schlimm wie Taliban wären…
Also… der eine schreibt als Evolutionsbiologe religionskritische Bücher und kann seine Thesen wissenschaftlich belegen, während der andere einen bewaffneten Terrorkrieg gegen alles führt, was irgendwie nach Menschenrechten und Zivilisation aussehen könnte.

Jetzt mal ganz unabhängig davon, dass die Verfasser solcher Vergleiche als „Edelfedern“ mit einer widerwärtigen Ignoranz von ihrem warmen Feuilleton oder Talk-Show-Sofa heraus wohlfeil auf die Menschen spucken, die wirklich unter einer Taliban-Herrschaft leben müssen, solche Vergleiche sind von so oft wiederholter Falschheit, die sich aber mittlerweile zu einem guten Ton gemausert hat, welcher sich durch andauernde Wiederholung als quasi ein eigenes Genre der „Qualitätsmedien“ etabliert hat.

Und so richtig in Mode ist gekommen ist auch der Vergleich, wonach die heutige „Islamophobie“ so schlimm wie der Antisemitismus um 1933 wäre. Zu den beiden Begriffen hier nur soviel:

„Islamophobie“ ist ein Kampfbegriff, welcher durch die iranischen Mullahs während ihrer Machtergreifung im Iran erst so richtig populär wurde, um Frauen, die sich z.B. weigerten, bei Kundgebungen ein Kopftuch zu tragen, als krankhaft (Phobie = krankhafte, unbegründete Ängstlichkeit) darzustellen. Von den Ayatollahs wanderte der Begriff dann in das Arsenal der hiesigen Mainstream-Linken und Grünen, um zu versuchen, islamkritische Diskussionen gleich von vorneherein abzuwürgen, in dem man Islamkritiker als „phobisch“ erklärt.
Islamkritik ist u. a. die Kritik an einem absolutistischem, politisch-religiösem und anti-freiheitlichem System, welches als Herrenmenschenideologie Frauen, Homosexuelle, Ungläubige, usw… als minderwertig erachtet. Es ist die Kritik an einer zutiefst rückschrittlichen und reaktionären Ideologie, welche die Welt in Gläubige und Ungläubige aufteilt, und welche sich anmaßt, alle Bereiche des menschlichen Lebens zu kontrollieren und mittelalterlich regeln zu wollen. Islamkritiker betreiben Kritik an einer Religion, und sie kritisieren eine religiös-politische Ideologie, welche nicht an irgendwelche Ethnien gebunden ist.
Es ist generell besser, falsche und regressive Ideen zu kritisieren, anstatt nur zuzusehen, wie noch mehr Menschen für eben diese sterben müssen.

Der Antisemitismus ist u. a. ein Ressentiment gegen Juden. Für den Antisemiten ist es eigentlich egal, was Juden tun oder nicht, oder ob sie religiös sind oder nicht. Der Antisemit nimmt Juden übel, dass sie überhaupt existieren. Antisemitismus funktioniert auch da glänzend, wo es so gut wie überhaupt keine Juden gibt. Der Antisemitismus ist auch ein verkürzter Antikapitalismus, er besagt, dass die Welt von einer finsteren, raffgierigen jüdischen Weltverschwörung beherrscht wird, welche für alle, aber wirklich für alle Übel der Weltgeschichte verantwortlich ist.

„Der moderne Antisemitismus ist also eine besonders gefährliche Form des Fetischs. Seine Macht und Gefahr liegt darin, dass er eine umfassende Weltanschauung liefert, die verschiedenen Arten antikapitalistischer Unzufriedenheit in einer Weise scheinbar erklärt und ihnen politischen Ausdruck verleiht. Er lässt den Kapitalismus aber dahingehend bestehen, als er nur die Personifizierung jener gesellschaftlichen Form angreift. Ein sich so darstellender Antisemitismus ist ein wesentliches Moment des Nazismus als verkürzte antikapitalistische Bewegung“ (Moishe Postone)

Der Antisemitismus ist auch keine Religionskritik, wie gesagt, dem Antisemiten ist es egal, ob ein Jude ein gläubiger Rabbi ist, oder ob er oder sie z.B. ein(e) atheistische(r) Partygänger(in) in Tel Aviv ist.
Antisemitismus ist auch mehr als ein bloßer Rassismus. Rassisten hassen z.B. Afrikaner, aber sie gehen zumeist nicht davon aus, dass Afrikaner heimlich die Welt beherrschen, und sie propagieren auch nicht, dass die Menschheit nur dadurch Frieden und Glückseligkeit erlangt, indem man sich durch eine eliminatorische Endlösung von Afrika befreit.

Antisemitismus gibt es natürlich immer noch in der „Juden raus“ brüllenden Form von Nazi-Strassenschlägern. Aber die heute erfolgreichere Variante des Antisemitismus kommt in der gutbürgerlichen Mainstream-Form des Antizionismus und der beliebten „Israelkritik“ daher. Antizionismus und „Israelkritik“ sind heute die ganz großen Lieblingsdisziplinen von linken und grünen Friedensfreunden, und das Ganze hat natürlich auch ein gern gesehenes Andockpotential zu islamischen Gruppen und Interessen. Aus der Sicht von linken und grünen Antizionisten haben Israelis grundsätzlich an allem Schuld, ganz egal was sie tun. Gibt eine israelische Regierung z.B. den Gaza-Streifen an eine palästinensische Verwaltung ab, dann kann ja dahinter nur ein ganz finsterer Plan stecken, weil… „man weiß es ja“. Hätte die israelische Regierung den Gaza-Streifen nun nicht an eine palästinensische Verwaltung gegeben, dann wäre es auch falsch gewesen, da imperialistische Besatzung, usw…

Für die linke „israelkritische“ Internationale können sich Israelis und deren Kindeskinder eigentlich nur noch dadurch wieder als menschliche Spezies rehabilitieren, indem sie aktiv am Verschwinden des Staates Israels mitwirken, oder indem sie – noch besser – klammheimlich plötzlich alle über Nacht auf den Mars verschwinden, damit dann überall das antizionistische Paradies auf Erden erblühen kann.

Islamkritik kann lebensgefährlich sein, Antisemitismus ist eine ungefährliche Kür, sehr beliebt von links bis rechts.

Wer grotesk-bizarre Vergleiche im Sinne von eben z.B. „Islamkritik = genauso schlimm wie Antisemitismus“ aufstellt, braucht sich auch nicht um einen wissenschaftlichen Ansatz einer Belegbarkeit des Behaupteten zu kümmern, denn was dabei zählt, ist, dass man durch das bloße Absondern eines solchen Vergleichs als besonders kritischer und freidenkerischer Geist posieren kann, der ja sowieso alles total blickt, was hinter den Kulissen so passiert, weil… „man weiß es ja“. Bauchgefühl, Ressentiments und Selbstherrlichkeit ersetzen dabei Fakten.

Mit einer rationalen und wissenschaftlichen Herangehensweise hat so was natürlich nichts zu tun, es geht einfach nur darum, Dinge zu vernebeln und von Themen abzulenken. Das Aufstellen von grotesken Vergleichen ist eben auch ein besonderer Sport linker und grüner Schöngeister, es ist sozusagen ihre Art des Stammtischgedröhnes. Und es ist natürlich auch eine Dauerkür islamischer Funktionäre, Kleriker und deren Appeaser.

Wenn man z.B. in Foren des linken Mainstreams das Vergewaltigen und Foltern in den Gefängnissen der Islamischen Republik Irans kritisiert, so kann man fast die Uhr danach stellen, bis nicht bald der erste „Ja, aber…“-Schlaumeier sich mit dem ersten ausgelutschten Vergleich meldet: “Ja, aber die Christen haben ja auch im Mittelalter die Hexen verbrannt…“ Ja, und nun? Also alles irgendwie Karma, oder was? Was ist jetzt die Konsequenz dieser mainstream-linken Schlauheit? Wir warten also jetzt nochmal 500 Jahre, bis auch islamische Herrschaftssysteme eine Aufklärung durchlaufen haben, und ignorieren solange einfach das Leiden der Menschen unter islamischer Herrschaft?

Leute, die gerne mit solchen grotesken Vergleichen um sich werfen, füllen die Kommentarspalten mainstream-linker Portale, manche sind Mitglieder linker antisemitischer Polit-Sekten, andere arbeiten für Mainstream-Medien wie eben z.B. die Süddeutsche, taz, die ZEIT, Spiegel-Online, usw… manche bekommen Geld für ihre Talk-Show-Auftritte, sie wurden und werden z.B. als. „Nahost-“ oder „Islamexperte“ bezeichnet, und manche, wie z.B. Jamal Karsli oder Udo Steinbach erscheinen dann gleich in Propagandamedien der Islamischen Republik Iran, quasi als letztendliche Konsequenz ihrer Karriere.

Es gibt eine ganze Islam-Schönredner- und „Integrations-Experten“-Industrie von bezahlten Schwaflern, die davon leben, Nebelkerzen zu werfen, die davon leben, dass möglichst Klarheit vermieden wird, und die höchst ungehalten darüber sind, wenn sie da Leute ausmachen, die ihr ganzes Gebäude von pseudo- intellektuellen Scheinhelligkeiten, Wichtigtuerei und Talk-Show-Präsenz stören könnten. Deswegen reagieren sie so empfindlich auf Henryk M. Broder, Necla Kelek, Ayaan Hirsi Ali, Mina Ahadi, usw… Es geht da um bares Geld, um Tantiemen, um Fördergelder und eigene Jobs, die man bewahren will, und in denen man es sich schon so lange sehr gemütlich eingerichtet hat. Diese ganze Szenerie der Gegenaufklärung kann natürlich Aufklärer und Kritik nun gar nicht leiden.

Gegenaufklärer und Nebelwerfer sind nicht an Menschenrechten interessiert. Menschenrechte sind für sie nur insofern wichtig, solange es ihnen selber gutgeht wie bisher, und wie es z.B. den Frauen, Homosexuellen, Anders- und Ungläubigen geht, die unter dem Joch von islamischer Herrschaft leben müssen, das ist diesen Kulturrelativisten schnurzegal. Sie möchten, dass alles ein großer, folkloristischer Ethno-Zoo ist, wo man „Kulturen“ mit dem Blick des ach so gebildeten Alternativtouristen bewundern kann, und wo auch zünftig geglaubt und gebetet wird, obwohl sie es selber kaum tun, aber Vertreter so einer religious moderation kümmert auch das nicht sonderlich, mit einer arroganten Attitüde glauben sie an den Glauben in der Form, dass er gut für andere ist, auch wenn sie selbst nicht gläubig sind.

Des weiteren wissen Nebelwerfer und Gegenaufklärer natürlich häufig sowieso, dass Pressefreiheit, Menschenrechte, usw… sowieso alle nur irgendwie „westlich“ sind, und alles was „westlich“ ist, dass ist ja sowieso alles nichts wert eigentlich, das ist ja alles auch voll dekadent und imperialistisch und so… insofern hat man ein großes Lustgefühl daran, hart erkämpfte Errungenschaften der Aufklärung gerne einfach wegschmeißen zu wollen, zugunsten den Wünschen und Empfindlichkeiten islamischer Funktionäre… so kommt es zur Unterstützung von religiös-politischen Herrschaftsinteressen. Immer mehr sollen Religionen verteidigt werden, aber keine Menschenrechte, selbst wenn viele der daran aktiven Protagonisten selbst nicht gläubig sind.

Eben so eine Art des parteiübergreifenden Konsens, wonach Religionen und „Kulturen“ über die Menschenrechte und das freie Individuum zu dominieren haben. Das macht sich wirtschaftlich gut mit befreundeten Folter- und Henker-Regimes, da fühlt man sich sicherer vor Anschlägen, und das Ganze wird in vorauseilendem Gehorsam u. a. vorangetrieben von europäischen Nicht-Moslems, deren Individuen dabei zumeist nicht konvertieren, sondern sich eben einfach nur daran erfreuen, als „anmaßend“ und „kulturunsensibel“ empfundene aufklärerische Errungenschaften wegzuwerfen, und die sich an jeder neue gebauten Moschee irgendwo ergötzen, und die jedes neue Sharia-Urteil an deutschen Gerichten willkommen heißen, während gleichzeitig Kanzlerin Merkel darüber schwadroniert, dass nun wieder mehr „christliche Werte“ betont werden müssen, was immer sie auch damit meint…

Es ist ein umfassender Rollback des Religiösen, und linksliberale Schöngeister erfreuen sich daran, dass es endlich der „westlichen Dekadenz“ an den Kragen geht, sie selbst haben es noch nicht zu spüren bekommen, was eine Sharia-Herrschaft bedeutet, und wie es sich anfühlt, Bassijis, Pasdaran oder Taliban ausgeliefert zu sein.

Heinz Gess schrieb dazu (siehe „Deutschland – ein multi-religiöser Staat? oder über den Verrat am demokratischen Staat durch den Richter am VerfG Dr. Dr. Di Fabio“) :

„Setzt sich die von den Verfassungsjuristen anvisierte Kompromisslinie des religiösen Staates des Wertekompromisses durch, der nicht mehr nur ein christlicher, sondern ein allmonotheistischer Staat wäre, den die Hauptrichtungen des Monotheismus als öffentlichrechtliche Korporationen in Beschlag genommen hätten, fielen aus diesem unpolitischen, autoritären Staat, in dem zwar die Religionen frei, die Menschen aber gerade deswegen de facto neu wieder unfrei wären und keine freien gleichen Individuen in einem gemeinsam geteilten politischen Raum sein könnten, die Ungläubigen, Freisinnigen, Atheisten,
freiheitliche Kommunisten, radikale Demokraten, jene eben mit dem phantastischen „antireligiösen Affekt“ heraus. Sie wären de facto die neuen Dhimmis in diesem Staat, in dem sich Justiz und Staat Hand in Hand dem Kampf „gegen die Politik des antireligiösen Affekts“ bzw. des Teufels verschrieben haben. Eigentlich sind sie es schon heute.“

Empfehlenswerte Lektüre:

„Deutsche Zustände / im Kontext von Antisemitismus und ‘Islamophobie’“ von Martin Grote

„Verrat an der Aufklärung in der ‘Zeit’“ von Heinz Gess

„Die konformistische Dauerrevolte Neuer Rechter aus der Linkspartei“ von Heinz Gess

„Die Erfindung der Islamophobie“ von Pascal Bruckner, übersetzt von Thierry Chervel

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5 Responses to „Islamophobie ist der neue Antisemitismus“, „Menschenrechtsfundamentalisten sind wie Taliban“, und wozu diese ganzen grotesken Vergleiche nützlich sind

  1. Christine Müller says:

    Blödsinn! Antisemitismus ist der Hass gegen die Juden. Ein Antisemit nimmt dem Juden alles übel egal was acuh schon nur, dass er atmet! Der Islamophob dagegen wird von einer Angst angetrieben, die ständige Angst von Terrorismus, Frauendiskriminierung…
    Dies auf eine Ebene zu stellen ist eine Frechheit!

  2. Tom Silvest says:

    “Antisemitismus ist der Hass gegen die Juden. Ein Antisemit nimmt dem Juden alles übel egal was acuh schon nur, dass er atmet!” …ja, ähnlich habe ich das ja auch formuliert. Was ich von der der sonstigen Andichtung von Phobien und von dem Pathologisieren der berechtigten Islamkritik halte, ist ja schon in dem Text genug beschrieben. Genauso meine Abneigung gegen das „Islamophobie ist der neue Antisemitismus“-Geschwafel.

  3. Seitenbastler says:

    Wer nicht Islamophob ist (bei dieser unsympathischen Religion aus dem Mittelalter), ist entweder Moslem oder naiver linker Berufsgutmensch. Wer bei klaren Verstand ist, kann dieser Religion nur wenig Positives abgewinnen. Beweis? Nur fertige Menschen die mit ihren Leben nicht klarkommen, treten dieser Religion freiwillig bei.

  4. BillBrook says:

    Hallo Seitenbastler,

    lange nicht gesehen, und doch gleich wiedererkannt;-) Grüss dich und lass dich ma öfter hier blicken.

  5. Doris Kramer says:

    Der Autor dieses Artikels hat völlig Recht: Wer heute Kritik am Islam und dessen Absolutheitsansprüchen hat im Sinne dies “sei die einzig wahre Religion” wird schnell abqualifiziert mit den Worten: “Man wolle das ganze Nathan-der-Weise-Gedöns nicht mehr hören”. Diesem faschistoiden Denken gilt es entgegenzutreten. Es müssen aber auch die richtigen Argumente her. Dabei kann es nicht angehen, Leuten wie Thilo Sarrazin das Wort zu reden, da er mit seinem biologistischen Blödsinn nur den Rassismus schürt bzw. Islamkritiker indirekt diskreditiert. Es muss, wie in diesem Artikel, angesetzt werden an der extrem rückschrittlich anti-aufklärerischen Haltung dieser Religion. An der menschenfeindlichen, patriarchal-archaischen Attitüde, die in krassem Gegensatz zu den universellen Menschenrechten steht.

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