“Nach über einer Woche sitzt der Schock in Deutschland immer noch tief. Osama bin Laden ist tot. Die 10.000 Japaner, die bei einem Tsunami starben, beschäftigten die Volksseele hingegen nicht. Wahrscheinlich, weil die Überschwemmung die Rache der Natur für Fukushima war. So was kommt eben von so was. Selbst schuld, baut halt Windräder. Die Navy Seals aber sind keine Naturkatastrophe, die sind Auge und Zahn. Außerdem hat Osama keine Atomkraftwerke gebaut, was für ihn spricht.
Er ist uns ohnehin näher als die seltsamen Japaner. Er hat eine kritische Meinung zu Israel, zu den USA, zum Kapitalismus und der Globalisierung. Wie wir. Er stellt seine Religion selbstbewusst zur Schau, was Annete Schavan ja so am Islam schätzt und entspricht auch sonst dem Bild eines gemütlichen Ex-Radikalen. Das waren wir in Deutschland auch einmal, radikal. Ex-Nazi, Ex-Oberterrorist, wir wissen, dass man sich ändern kann. Osama hat sich geändert. Die Amis aber nicht und die Japaner auch nicht.” Weiterlsen hier.
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“Com as revoluções nos países do Oriente Médio, as condições políticas e sociais podem ter mudadas.
Entretanto, ainda há dúvidas sobre o que acontecerá após o fim desses conflitos e qual o cenário que se desenhará para a região. A iraniana Mina Ahadi sentiu na pele a condição precária dos direitos civis dos países árabes. Ativista de causas relacionadas aos direitos humanos, encontrou na Alemanha asilo político para sua fuga do Irã. Ao BRASIL ECONÔMICO, a militante diz que há discussões sobre a implantação de estados secularistas na região, o que não impede a preocupação com a ascensão de governos islâmicos ou militares, que ainda é grande.” Weiterlesen hier.