Offener Brief von Cosmoproletarian Solidarity an den Friedensratschlag

…in Bezug auf das hier: http://www.jungewelt.de/2012/02-02/055.php:

Vor wenigen Tagen bekamen wir eines Ihrer Flugblätter in die Hände, welches auch in der jungen Welt (02.02.2012) einzulesen ist.

Darin lasen wir, dass eine Politik der Spannung der „Zivilgesellschaft“ im Iran die Möglichkeit nehme, Demokratie und Soziales zu ertrotzen …

Sie werden es übersehen haben: im Iran herrscht seit dem Jahr 1979 eine klerikalfaschistische Despotie, die jede noch zu geringe Kritik an ihrer Souveränität brutalst unterdrückt. Bereits 1979 begann die Zerschlagung marxistischer Parteien, hunderte Menschen wurden ermordet. Allein im Jahr 1988 wurden bis zu 12.000 Regimegegner, zuvor Jahre inhaftiert und gefoltert, in den Gefängnissen hingerichtet. Einige Biografien ermordeter Oppositioneller sind hier einzulesen. Bis heute werden Regimekritiker als Muharib, d.h. als „Kriegsführende gegen Gott“, hingerichtet. DasWorld Wide Web wird – auch mittels deutscher Technologie – ausgespäht und die Repression erfasst jede noch zu geringe Konspiration gegen das Regime – und sei es nur eine eMail. Die Gedanken und Gefühle von Verliebten außerhalb der Ehe, Homosexuellen, Apostaten und Religionskritikern werden mit der Peitsche oder dem Tod bestraft. Von einer „Zivilgesellschaft“ im Iran zu sprechen, die erst durch eine Politik der Spannung, also von außen ihr Ende findet, verrät nur, dass Sie sich für den Iran und die Menschen, die gezwungen sind dort zu leben, nie interessiert haben. Wir erinnern Sie daran, wie es den Revoltierenden im Juli 1999 – während einer vor allem von den Deutschen forcierten Politik des Dialogs – erging: Gefängnis, Folter, Tod.

Eine „Zivilgesellschaft“ im Iran gibt es nicht; sie darf es nicht geben – unter der Souveränität des Khomeinismus. Was es im Iran gibt, sind todesmutige Menschen, die im Jahr 2009 zu vielen Hunderttausenden auf der Straße gekämpft haben – gegen diese khomeinistische Despotie. Manche von ihnen sind heute tot, andere inhaftiert, alle anderen erpresst zu schweigen.

Wir können uns nicht daran erinnern, dass Sie sich im Jahr 2009 oder danach mit den Revoltierenden im Iran solidarisiert haben. Es findet sich zumindest kein Flugblatt oder ähnliches, welches Solidarität dokumentiert. Erinnern tun wir uns aber, dass die junge Welt, die Ihr Flugblatt auf Papier brachte, die Revolte gegen die khomeinistische Despotie unbeirrt als „asoziale Revolution“ und „konterrevolutionäre Revanche an der Islamischen Revolution“ beschimpft hat (jW, 20.06.2009). Wir halten Ihre Phrase von der „Zivilgesellschaft“, die erst durch eine Politik der Spannung begraben werde, für nichts als ein schlechtes Alibi. Sie interessieren sich nicht für die Menschen im Iran. Sie halluzinieren von „dem völkerrechtlichen Prinzip der Selbstbestimmung und der Souveränität der Staaten“. Nicht nur, dass Souveränität nichts anderes heißt, als fähig zu sein, Menschen repressiv zu formieren, sie auf Gehorsam bis in den Tod zu verpflichten und die Drohung, diesem Menschenmaterial Gewalt anzutun, im nächsten Moment zu realisieren. Im Iran heißt der Souverän: Velayat-e Faqih („Herrschaft der Rechtsgelehrten“), der Souverän im Iran ist also der Klerus und sein militanter Apparat aus Folterschergen und Todeskommandos. Dieser Klerus und sein Apparat richten – in voller Souveränität – Frauen, die aus der Zwangsehe flüchten, Homosexuelle, Apostaten und militante Regimekritiker hin. Die Revoltierenden im Iran rufen: „Marg bar asle velayat-e faqih“, also „Tod der Herrschaft des Klerus“. Während die junge Welt jene Religionskritiker als „asozial“ anfeindet, spricht Israels Staatspräsident Shimon Perez (und andere israelische Politiker) ihnen ihre Solidarität aus.

Wir sind gegen einen Krieg. Doch anders als Sie leugnen wir nicht den antisemitischen Vernichtungswillen der khomeinistischen Despotie, die nicht nur internationale Nazis zu sich lädt. Als am al-Quds-Tag im Jahr 2009, dem regimeinszenierten Tag zur islamischen Befreiung Jerusalems, die Regimetreuen „Marg bar Esrail“ („Tod Israel“) brüllten, schlug es ihnen von hunderttausenden Regimekritikern entgegen: „Na Ghaze, na Lobnan, janam fadaye Iran“, also „Nicht Gaza (d.h. Hamas), nicht Libanon (Hezbollah), unser Leben für den Iran“ oder „Putin, Chávez, Nasrallah, ihr seid die wahren Feinde des Irans“. Dass Sie, deutsche Friedensfreunde aus der Kasseler Germaniastraße, dazu schweigen, dass die khomeinistische Despotie ihre Shahab 3-Missils mit der Parole „Tod Israel“ beschriftet, können wir nur als ein stilles Bejahen der antisemitischen Heilsparole deuten. Dass Israel sich gegen den antisemitischen Souverän im Iran rüstet, der sich nuklear dazu befähigt, den Tod Israels wahr zu machen, ist für uns kein Feindbrief an die Menschen im Iran. Viel mehr hoffen wir, dass die erpresste Todesstille im Iran ehest endet und somit auch die Drohung eines Krieges – durch eine Revolution auf der Straße. Auf Ihre Solidarität hoffen wir nicht mehr – es wird sie nicht geben.

Das Blog von Cosmosproletarian Solidarity findet man hier: http://cosmoproletarian-solidarity.blogspot.de/

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SCREAM – Purchase the Nude Photo Revolutionaries Calendar

Nude Photo Revolutionaries

“Today – 8 March 2012 International Women’s Day – the Nude Photo Revolutionaries Calendar is being launched in homage to Egyptian atheist, student and blogger Aliaa Magda Elmahdy who posted a nude photo of herself, announcing the post on Twitter under the hashtag, #NudePhotoRevolutionary.

You can download and or purchase the calendar below.

The calendar is the idea of campaigner Maryam Namazie to support Aliaa Magda Elmahdy and join her ‘screams against a society of violence, racism, sexism, sexual harassment and hypocrisy’.

Namazie says: ‘What with Islamism and the religious right being obsessed with women’s bodies and demanding that we be veiled, bound, and gagged, nudity breaks taboos and is an important form of resistance.’

The calendar is designed by SlutWalk Co-founder Toronto, Sonya JF Barnett who says: ‘I felt that women needed to stand in solidarity with Aliaa. It takes a lot of guts to do what she did, and the backlash is always expected and can quite hurtful. She needed to know that there are others like her, willing to push the envelope to express outrage.’”

Read all about it here: http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/nude-calendar/

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Firoozeh Bazrafkan: I would rather go naked in solidarity with Aliaa Magda Elmahdy than be silent

Firoozeh Bazrafkan

See her website here.

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via ynetnews: Israelis strip in support of Aliaa Magda Elmahdy

Israelis strip in support of Egypt blogger

“Dozens of Israeli women stripped off their clothes Saturday in a show of solidarity with the 20-year-old Egyptian blogger who caused a stir in the Arab world last week when she posted a naked photo of herself in protest against the limits on free expression in her country. ….

The brains behind the operation is Or Tepler, 28, who opened a Facebook event inviting women ‘to show support in a non-violent and legitimate way for a woman who is just like us – young, ambitious, full of dreams and evidently has a developed sense of humor.'”

Or Tepler
Or Tepler

Read the full article here.

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Solidarity with Aliaa Magda Elmahdy!! If someone is obscene here, the Islamists are obscene! Shame on those so called „liberals“ and „secularists“ who are ready to sacrifice Aliaa and her boyfriend Kareem Amer!

Aliaa Magda Elmahdy

man with guitar

Aliaa Magda Elmahdy 2

Free Maikel Nabil!

Visit the blog of Aliaa Magda Elmahdy.

It is like Maryam Namazie from the Council of Ex-Muslims of Britain has said: „In fact what’s clear for all to see is that it is religion and Islamism that are obscene.
No, it’s not Aliaa that is ‘giving the uprising a bad name’; it’s you lot.
And the sooner we get rid of you Islamists, the better off we will all be.“
Read more here.

Maryam Namazie also has said very well: „Showing her body particularly at a time when Islamists in Egypt are trying to secure power is the ultimate act of rebellion. Don’t forget Islamists despise nothing more than a woman’s body. In case you didn’t know, women are the source of corruption and chaos and must be covered up at all times and not seen and not heard.
The Islamists in Egypt, for example, have replaced the photos of their female candidates with flowers and covered up a statue of mermaids in Alexandria. They have refused to appear face-to-face with female TV hosts, unless the presenter put on a headscarf or a barrier was placed between the two! Soon there will be nappies on donkeys and birds will have to stop singing but that must wait until they have put women in their places.“
Read more here.

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Mal wieder Widerwärtiges aus den Reihen der Linkspartei

Die Linkspartei ist unter anderem auch ein Sammelbecken für deutsche Djihadi-Apologeten, Antisemiten, Stalinisten und Terroristen-Versteher. Es gehört zum gewohntem politischen Bild, dass es Linkspartei-Leute magnetisch hinzieht zu islamischen Terrorgruppen und dementsprechenden Regierungen. Ob nun Lucrezia Jochimsen ihr schönstes Kopftuch auspackt, um als Teil einer parteiübergreifenden Delegation in den Iran zu reisen, um dort den islamofaschistischen Henkern ihre gesäss-leckende Aufwartung zu machen, und um dann davon ganz stolz auf ihrem Blog zu faseln, wie toll es im Iran war. Oder ob nun Linkspartei-Leute als Flotilla-Hilfsmatrosen zusammen mit Islamisten und türkischen Faschisten wertlosen Schrott als “Hilfsgüter” nach Gaza schippern wollten. Oder ob nun antisemitische Propaganda nach Stürmer-Art, erstellt von einem schwedischen Nazi und Islamisten, auf einer Linkspartei-Website ausliegt, oder ob nun Linkspartei-Mitglieder anderweitig durch antisemtische Ausfälle sich hervortun… es ist alles nichts Neues, der Dauerverrat an politischer und menschlicher Emanzipation und auch der Verrat an den Menschen, die im Iran gegen das barbarische islamische Regime der Folterer, Vergewaltiger und Henker kämpfen, aus den Reihen der Linkspartei…alles nichts Neues, und altbekannt.

Nach einer langen und zähen Kampagne und aufgrund internationalen Drucks auf die deutsche Regierung wurde ja in Hamburg die iranische Terrorbank EIH geschlossen, was für viele aufrechte deutsche Friedensfreunde, “Israelkritiker” und Ayatollah-Appeaser eine derbe Enttäuschung gewesen sein muss.
Nach Fukushima ist man ja nun in Deutschland parteiübergreifend grün, und nun meint der findige Schlauberger Jan van Aken (Die Linke Hamburg) eine neue Masche gefunden zu haben, um einen weiteren deutschen Versuch zu starten, internationale Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran zu unterlaufen. Van Aken reiste in den Iran, wo man ja nicht nur Baukräne braucht, um Homosexuelle daran öffentlich aufzuhängen, sondern eben auch Solar-Anlagen. Herr van Aken erklärt auf seiner Homepage den deutsch-iranischen “Solar-Dialog” für das “Gebot der Stunde”. Dort, und auch in dem dementsprechenden Artikel in dem SED-Linkspartei-Propaganda-Organ Neues Deutschland wird betont, dass die IRI ja nun gerne mehr alternative und umweltschonende Energie-Gewinnung betreiben würde, dabei aber aufgrund der internationalen Sanktionen Schwierigkeiten hat.

Schon klar… neben Demonstranten foltern und vergewaltigen in den Kerkern der islamischen Republik, neben Hinrichtungswellen und auch neben der Vernichtung des Orumijeh-Sees und anderer Umwelt-Sauereien, da gilt eine ganz dolle Hauptsorge der Mullahs ja bekanntermassen der Solar-Energie, und sie würden da gerne mit deutschen Firmen mehr machen, und dadurch auch High-Tech-Teile importieren… garantiert nur für Solar-Anlagen, usw… Klar, dass da der wackere Herr van Aken gerne einspringt, und seine Hilfe angeboten hat, und demnächst bei verschiedenen deutschen Instanzen vorstellig werden möchte, um da etwas Schwung in die Sache zu bringen. Das Neue Deutschland entblödete sich auch nicht, über van Aken Sätze wie diesen hier zu schreiben: “Das hat ihn freilich nicht davon abbringen können, mit Parlamentariern, Gewerkschaftern, Oppositionellen – nicht mit Regierungsmitgliedern! – zu reden und zum Beispiel nach einem Treffen mit Sohre Elahian, der Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses im iranischen Parlament, deren Einladung an ihren Berliner Amtskollegen Tom Koenigs zu übermitteln.” (Tja..wen wunderts… zum Beispiel etwas über eine echte Kampagne wie die “Campaign to free JAILED WORKERS in IRAN” wird man in der Postille Neues Deutschland auch nicht finden).

So ein selbtsloser und aufrechter Einsatz für die Islamische Republik und für den “Solar-Dialog” mit derselben, sowas kann natürlich den deutschen Friedensfreund nicht ungerührt lassen, und so hat auch die “AG Friedensforschung – Veranstalter des Friedenspolitischen Ratschlags” den pompösen Applaus an Herrn van Aken durch das Neue Deutschland auf der Website stehen.

Den Protest gegen das islamofaschistische Regime im Iran gibt es schon so lange, wie es dieses Regime gibt: Freedom is not eastern nor western: it is universal!. Auch der Sommer 2009, und all die Youtube-Videos der mutigen Proteste im Iran bis heute, Namen wie Neda Agha-Soltan, Zahra Bahrami, Hila Sedighi, Sakineh Mohammadi Ashtiani und Houtan Kian, diese Namen und all das ging um die Welt. Klar, dass man dann in den Reihen einer aufrechten, deutsch-antiimperialistischen Partei auch immer wieder meint, dem armen, bedrängten, islamofaschistischen Henker-Regime behilflich sein zu müssen. Und das jetzt mit der Öko-Masche aufzuzäumen, das ist ja auch ein netter, billiger Versuch.
Der Ansatz wäre ja auch noch ausbaufähig: Zum Beispiel könnte die Linksjugend Solid ja zusammen mit jungen Pasdaran mal ein Seminar machen, wo man über umweltschonende und antizionistische Windräder nachdenkt. Den Hizbollah-Führer Scheikh Nasrallah könnte man nach Deutschland einladen, zwecks eines Linkspartei-Kongresses über Nachhaltigkeit im östlichen Mittelmeerraum. Und mit Taliban-Führern könnte die Linkspartei in Deutschland dann Podiumsdiskussionen abhalten über den ökologisch-antimperilistischen und sharia-konformen Umgang mit Gebirgs-Biotopen.

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So ein netter Kerl…

…da hat doch Mahmoud Ahmadinejad glatt nochmal mit Blick auf Syrien angemahnt, dass eine militärische Niederschlagung von Protesten keine Lösung sein kann, dass man den Freiheitswillen der Bevölkerung respektieren soll, und dass man zum “Dialog” übergehen soll, siehe hier.

So ein netter Kerl! Da müssen doch mal wieder Herzen vor Rührung überlaufen in den Reihen der Linkspartei-Friedensfreunde, bei den Taz-Lesern und den GEZ-finanzierten Profi-Schwaflern…

Deutsche Qualitätsmedien, übernehmen Sie! Als Folge des 11. Septembers, leidet man ja in Deutschland darunter, nun andauernd mit “Islamophoben” konfrontiert zu sein, und da ist es langsam wirklich überfällig, dass erfahrene Top-Nebelkerzenwerfer und Islamisten-Versteher wie z.B. Hans-Christian Ströbele, Patrick Bahners, Günter Grass, Roger Willemsen, Margot Käßmann, usw.., sich gemeinsam mal mit Mahmoud Ahmadinejad zu bester Sendezeit in einer GEZ-finanzierten Talkshow zusammensetzen, um über den “Dialog” zu schwadronieren, und dann kann man ja zum Ausklang nochmal um Bin Laden trauern, ein paar zünftige Truther-Bücher bewerben und für die Taliban beten.

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